Taijiquan-Wege in die Balance


Taijiquan gehört für mich einfach dazu, wenn es darum geht, dass ich ein Leben in Balance führen möchte.

 

Vielleicht ist es auch Ihr Weg?

 

Taijiquan ist eine alte chinesische Kampf- und Bewegungskunst. Es geht dabei nicht in erster Linie darum, dass ich mich möglichst schnell draußen zur Wehr setzen kann, sondern es geht zuerst einmal (und das Jahrezehntelang) um die innere Entwicklung. Deshalb ist ein Taiji-Weg nie zu Ende. Selbst in hohem Alter (oder gerade dann) entwicklet man sich weiter. Ich finde diese Aussicht wundervoll - mit dem Alter immer besser werden, statt abzubauen.

 

Im Taijiquan erlernt man sogenannte Formen mit mehreren Bildern, die zu einer "Choreografie" zusammengestellt sind. Die Bewegungsabläufe, bzw. die Formen sind immer gleich in ihrem Ablauf. Die bekannteste und auf der Welt am meisten praktizierteste Form ist die Peking-Form. Diese besteht aus 24 Bildern - und egal, wo Sie diese erlernt haben, Sie können sie überall auf der Welt gleich mitlaufen (bis auf wenige kleinere Varianten, sind die Bilder immer gleich). Auch das finde ich so schön - bei meinem letzten Besuch in China konnte ich mich einfach zu einer Gruppe dazugesellen und mitmachen. Und dort ist es eben nochmal etwas Besonderes.

 

Ich selbst praktiziere die Peking-Form, die lange Yang-Form und die Schwertform. Das ist erst einmal nicht so viel, insbesondere als Lehrerin. Doch ich vertrete die Meinung, besser in die Formen tief einzusteigen als immer mehr Formen zu lernen. Daneben macht mir auch Qigong so viel Freude, dass ich auch dies immer praktizieren.