Akzeptanz


Akzeptanz im Sinne der Resilienz bedeutet, sich Schritt für Schritt einer möglichst objektiven Wirklichkeit zu öffnen, um sie begreifen und annehmen zu können, ohne sich in innere Widerstände zu verstricken.

 

"Resiliente Menschen nehmen sich bei einschneidenden oder leidvollen Erfahrungen die nötige Zeit das wahrzunehmen, was geschehen ist und haben die Geduld, sich nach und nach der veränderten Situation anzupassen. Dafür ist wichtig, das Unabänderliche akzeptieren bzw. Dinge annehmen zu können, die nicht geändert werden können, da sie nicht unter der unmittelbaren Kontrolle des Individuums stehen" (Gruhl, 2008).

 

Ein sehr wichtiger Aspekt bei dem Thema Akzeptanz ist auch die Selbstakzeptanz. Selbstakzeptanz heißt, sich so zu nehmen, wie man ist - mit allen Stärken, aber auch Schwächen. Eine Voraussetzung dafür ist ein hohes Selbstwertgefühl.


Da bei dem Präventionskurs LOOVANZ die Gesundheitsförderung im Fokus steht, geht es im Modul Akzeptanz im Wesentlichen darum, dass man lernt:

  • Dinge, Situationen, Menschen, die man nicht bzw. nur sehr schwer ändern kann, zu akzeptieren,
  • ein realistisches und positives Selbstbild einzunehmen,
  • die eigenen Schwächen zu akzeptieren und
  • den Fokus auf die eigenen Stärken zu richten.

Lebt man Akzeptanz und hat ein hohes Maß an Selbstakzeptanz, so entstehen weniger negative Emotionen oder Assoziationen und/oder man fällt nicht automatisch in bestimmte unangemessene Verhaltensmuster, wenn man mit unangenehmen und nachteiligen Dingen, Situationen oder Menschen konfrontiert wird.