Rollenverhalten überprüfen - Opferrolle verlassen


Im Leben haben wir zugewiesene Rollen (erste Tochter/dritter Sohn/Mutter ...) und erworbene Rollen. Gerade Letztere verändern sich ständig, Manche fallen weg und Neue kommen hinzu.

Rollen können zu Konflikten führen, insbesondere wenn man eine Rolle ausübt, die man gar nicht haben will oder wenn man den Anforderungen der Rolle nach eigenen oder fremden Maßstäben nicht gerecht wird.

 

Eine mögliche Rolle ist auch die eines Opfers - nach einem Unfall, einer Krankheit, eines Einbruchs ...



Im Resilienztraining beleuchtet man unter anderem die eingenommenen Opferrollen.

Wer will schon gerne Opfer sein ...

Sich eine gewisse Zeit zu ärgern, Stress oder Selbstmitleid zu verspüren ist nicht ungewöhnlich. Verliert man sich aber darin und bleibt passiv, verfällt man in eine anhaltende Opferrolle.

 

Deshalb geht es im Training darum,

  • eine anderen Haltung einzunehmen,
  • in eine aktive Position zu wechseln und
  • die Rolle des passiven Opfers abzulegen.

Damit erlangt man wieder eine positive emotionale Haltung. Aus dieser heraus wird man auch in schwierigen Situationen, die man unter Umständen nicht einmal verursacht hat, aber lösen muss, handlungsfähig!