Optimismus


Die Fähigkeit optimistisch zu sein, hängt stark von der Ausprägung der Selbstwirksamkeitserwartung ab. Das Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung wurde von dem Psychologen Albert Bandura in den 1970er Jahren entwickelt. Dabei geht es um die Erwartung einer Person, aufgrund eigener Fähigkeiten, gewünschte Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können. Man nimmt sich etwas vor und ist überzeugt davon, dass man das auch schafft.

 

"Nach dem Psychologe Martin Seligman hängen Glück und Lebensfreude stark von einer optimistischen Erwartungshaltung dem Leben gegenüber ab, und diese Erwartungshaltung kann gelernt werden.

Während sich in der Vergangenheit die Psychologie hauptsächlich mit Therapie und Heilung von psychischen Problemen beschäftigte und versuchte zu klären, was uns unglücklich macht, steht seit den 90er Jahren auch die Frage im Raum, was uns glücklich macht oder wie wir glücklich werden. Hintergrund dieser Aktivitäten ist, dass sich durch den Wegfall von Unglück nicht automatisch Glück einstellt, d.h. dass Glück bzw. subjektives Wohlbefinden aktiv angestrebt werden müssen. Außerdem kann der positive Umgang vorbeugend wirken."

(Quelle: Gücksarchiv,Positive Psychologie)



Zur "positiven Selbstwirksamkeitserwartung" kann man auch sagen: unsere optimistische Lebenseinstellung und die Fähigkeit, Glück zu empfinden zu können. Tatsächlich können wir diese positive Selbstwirksamkeitserwartung trainieren - auch, wenn wir vielleicht in der Vergangenheit eher pessimistisch gedacht haben.

 

Im Resilienztraining trainieren wir eine positive Lebenseinstellung, denn negative Annahmen lösen grundsätzlich negativere Emotionen und Körperzustände aus. Eine optimistische Betrachtungsweise gilt demnach eindeutig als Gesundheitsförderung.