Der Lorsbacher Kopf ist der Hausberg meines Heimatdorfes. Man erreicht ihn gut von Lorsbach, Hofheim oder Kelkheim aus. Über den Berg geht kein ausgeschilderter Wanderweg, aber drumherum. Man muss nur einige Meter einem kleinen Pfad folgen und schon ist man am höchsten Punkt.
Besonders schön sind die vielen alten dicken Buchen und Eichen und es gibt einen kleinen Nadelwald mit Fichten und Douglasien. Dieses Wäldchen sieht man von Lorsbach aus. Es lugt aus dem Mischwald hervor, sodass man genau weiß, wo der Lorsbacher Kopf ist. Und im Winter ist es ein "grüner Kopf".
Erzbergbau
Bereits 1683 wurde am Lorsbacher Kopf Brauneisenstein gefunden und Eisenerz an der nahen Gundelhard. Die Vorkommen wurden im Tagebau genutzt - auch heute finden Kundige noch Vertiefungen im Boden. Die Erzaufbereitung fand vor allem zwischen 1854 und 1861 (ca. 20.000 Zentner) statt und erfolgte vor allem in der Hammermühle zwischen Hofheim und Lorsbach sowie in der »Papiermühle« (heute das Showspielhaus) in Hofheim. Der Name "Schmelzweg" in Hofheim erinnert noch an diese Zeit, als der Weg dem Transport des Erzes von den Gruben zu den Schmelzmühlen diente.
Zum Lesen der Untertitel bitte Bilder anklicken
