Das bin ich:


 

 

Ich bin Annette Bernjus.

Geboren wurde ich 1961,

ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter.

Mit meiner Familie, zu der auch unser Hund Funny gehört,

wohne ich im schönen Taunus.

  

Nach vielen Jahren als Bankkauffrau bei der Hessischen Landesbank und nach Geburt meiner Kinder, begann mein zweiter beruflicher Weg 1998 mit meinem ersten Kontakt mit der Kampf- und Bewegungskunst Taijiquan.

Taijiquan ist zu meiner großen Freude geworden. Es schenkt mir Energie und Ruhe gleichermaßen. Deshalb haben meine Angebote in ihrem Kern oft mit Taijiquan und der chinesischen Philosophie zu tun. Jedoch, bei genauerem Hinsehen, liegt östliches und westliches Wissen gar nicht so weit auseinander, und es ist für mich spannend, immer wieder Gemeinsamkeiten zu entdecken und danach zu leben.

 

 

Taijiquan zu unterrichten bedeutet für mich ein beständiges Geben und Annehmen. Als Lehrerin bin ich immer auch Schülerin. Wer sich auf das "Abenteuer" Taijiquan einlässt, wird feststellen, dass er Taijiquan leben kann - in seinem Alltag, in seinen Beziehungen, seinem Berufsleben . . . und er sollte wissen, dass dieser Weg nie zu Ende ist.


Nachdem ich noch Ausbildungen zur Entspannungspädagogin, Meditationslehrerin und zum Stress- und Burnout-Coach absolviert habe, gebe ich heute meine Erfahrungen gerne an Menschen weiter, die "nur" einfach entspannen möchten oder die ganz bewusst einen Weg in ein Leben in Balance suchen, oft nachdem sie die negativen Seiten des Stresses an sich selbst kennengelernt haben.

 

Taijiquan kann auch hier ein guter Weg sein, muss es aber nicht. Die Wünsche, Ziele und Bedürfnisse der Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, stehen immer im Vordergrund. Es macht mir viel Freude, Sie ein Stück ihres Weges begleiten zu dürfen.


2015 kam zu meinem Leben auch noch Waldbaden hinzu. Irgendwie ganz unverhofft, doch herrlich in allen seinen Facetten. Ein kleiner Artikel in einer Gartenzeitschrift erklärte, dass die Japaner nun Shinrin Yoku machen, was übersetzt heißt "Wald - Baden". Ein wirklich passender Begriff, für das, was ich sowieso schon machte, allein, jedoch auch mit meinen Gruppen, wenn wir Qigong und Taijiquan nach draußen verlegten. Meine Tochter erkannte es richtig, sie zeigt mir den Artikel und sagte:" Das machst du doch auch".  Es begeisterte mich sofort so, dass ich darüber "alles" erfahren wollte. Und als ich dann Ende 2017 sogar die Mitarbeiter der Landesgartenschau Niedersachsen in Bad Iburg zu KursleiterInnen für Waldbaden ausbildete, ging es erst richtig los: die Nachfrage stieg so stark in so kurzer Zeit, dass ich es kaum glauben konnte und meine bis dahin gut ausgearbeitete Ausbildung hatte großes Interesse auch in Österreich und der Schweiz.

So kam es also, dass mein Leben nochmals eine weitere Bereicherung erhielt.

 

Als dann Ende 2017 auch noch der mvg-Verlag anrief und mich fragte, ob ich ein Buch über Waldbaden schreiben möchte, war meine Freude natürlich riesig. Und in der rekordverdächtigen Zeit von nur 4 Monaten entstand mein Buch "Mit der heilenden Kraft der Natur sich selbst neu entdecken" - was allerdings nur in so schneller Zeit mit Hilfe von Anna Cavelius gelingen konnte. Der mvg-Verlag wollte gerne der erste mit Waldbaden auf dem Büchermarkt sein. Und so haben wir es tatsächlich geschafft. Obwohl es mich viele durchgearbeitete Nächte kostete (ich weiß, das ist nicht gesund). Doch als ich dann das Buch zum ersten Mal in meinen Händen hielt, war das alles vergessen und es ist auch nun immer noch ein tolles Gefühl, es anzufassen und in den Buchhandlungen danach zu linsen.

 

2018 gründete ich schließlich mit Jasmin Schlimm-Thierjung die Deutsche Akademie für Waldbaden und Gesundheit, denn die Nachfrage nach "grünen" Ausbildungen nimmt weiter zu.

 

Waldbaden und die Arbeit mit den Menschen, die sich dafür interessieren, bestimmte mein Leben zunehmend. Und ich fragte mich, wo bleibt nun "mein" wundervolles Taijiquan.

2019 entwickelte ich "Senlin-Taijiquan 森林太极拳" - und nun habe ich das Gefühl dort angekommen zu sein, wo ich hinkommen sollte: 

 

Ich verbinde bei meiner Arbeit, die vielmehr Berufung ist, alles, was ich mit ganzen Herzen schätze: die Bewegungskunst Taijiquan mit Qigong, mein Waldbaden, aber auch meine Demenz-, Hospiz- und Trauerbegleitung. Alles fügt sich zu einem ganzen Runden. 

 

Und dafür bin ich unendlich dankbar.


 

Mein Motto:

"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht"